Biografie
Oda Johansen ist eine Schweiz‑Norwegische Sopranistin, bekannt für ihren klaren, facettenreichen Sopran und ihre ausdrucksstarke Bühnenpräsenz. Kritiker loben ihre Stimme als „gut geführten, lyrischen Sopran“ (Kultur im Netz) und ihre Darstellung als „ausdrucksstark und facettenreich“ (Hamburger Abendblatt).
Johansen kehrt 2026 ans Allee Theater Hamburg zurück, wo sie die Rolle der Pamina in Die Zauberflöte übernehmen wird. Bereits 2025 begeisterte sie am selben Haus als Fiordiligi in Così fan tutte. Kultur im Netz lobte ihre Interpretation der Felsenarie als „brillant“ und ihr Rondo als „innig empfunden“.
Im selben Jahr verkörperte sie an der Kammeroper Frankfurt Julia de Weert in Der Vetter aus Dingsda, deren jugendliche Frische und silbrig-leuchtender Sopran von der Frankfurter Rundschau gefeiert wurde; hr2 kommentierte: „Oda Johansen war sehr überzeugend und brachte das junge und mädchenhafte der Rolle auf die Bühne.“

Bevor Johansen Gesang studierte, absolvierte sie ein Bachelorstudium in Querflöte an der Hochschule der Künste Bern. Ihre gesangliche Ausbildung erhielt sie mit Bachelor-, Master- und Konzertexamen-Studien an der Hochschule der Künste Bern und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie wurde von renommierten Lehrern wie Mark Tucker, Carolyn Grace James, Malin Hartelius, Dorothea Röschmann und Helmut Deutsch ausgebildet.
Neben ihren Opernengagements ist Johansen eine gefragte Konzertsängerin. Ihre Interpretation von Schönbergs Streichquartett Op. 10 mit Gesang führte sie an diverse Spielstätten, darunter das Semestereröffnungskonzert der HFMT, das Barlachhaus und das Komponistenviertel. Sie ist außerdem eine begeisterte Liedsängerin und trat beim HIDALGO Festival auf.
Johansen hat zahlreiche Wettbewerbe und Auszeichnungen erhalten, darunter das LMN Stipendium 2023, den Sonderpreis beim Basel International Voice Competition 2021, den SUISA-Preis 2020 und erreichte 2024 das Semifinale des Cesti Wettbewerbs.